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Composites Europe — Maschinen­trends für die Verbundwerkstoffverarbeitung

5. September 2017

Composites Europe: 19. – 21. September 2017, Stuttgart

Ganz im Sinne von ‚Span­nen mit Eis’

Die Com­pos­ites Europe, inter­na­tionale Leitmesse für Faserver­bund­stofftech­nolo­gie, wird auch 2017 wieder zum Schau­platz für inno­v­a­tive Tech­nolo­gien und zum Tre­ff­punkt der Spezial­is­ten aus aller Welt wer­den. Wir stellen heuer zum zweit­en Mal ‚Span­nen mit Eis’ vor und zwar nicht deshalb, weil uns die Ideen aus­ge­hen, son­dern weil das Inter­esse an dieser Tech­nik immer stärk­er zunimmt.

Herkömm­liche Span­ntech­nik stößt an Gren­zen, wenn Bauteile zu klein oder zu dünn sind oder beispiel­sweise eine luft­durch­läs­sige Mate­ri­albeschaf­fen­heit aufweisen. Span­nen mit Eis dage­gen ist eine Befes­ti­gung­stech­nolo­gie, die es ermöglicht, auch Werk­stücke aus dif­fizilen Mate­ri­alien oder Geome­trien zu span­nen. Kon­ven­tionelle Tech­niken ver­sagen, wie beispiel­swiese bei der Her­stel­lung und Bear­beitung von Plat­ten aus Sin­ter­ma­te­ri­alien, denn diese Plat­ten kön­nen mit Vaku­um nicht verzugs­frei ges­pan­nt wer­den. Das­selbe gilt für luft­durch­läs­sige Mate­ri­alien wie Papi­er- oder Kun­st­stof­fwaben oder poröse Alu-Schwämme, die in der Flugzeug-Zulieferindus­trie, im Schienen­fahrzeug­bau und bei LKW-Auf­baut­en zum Ein­satz kom­men. Auch die Größe der Bauteile führt schnell an die Gren­zen der Mach­barkeit. In der Medi­zin bei der Her­stel­lung von Implan­tat­en oder in der Mikrosys­temtech­nik wer­den kle­in­ste Bauteile benötigt, die haar­ge­nau bear­beit­et sein müssen.

Der Umgang mit dem Sys­tem auf einem CNC-Bear­beitungszen­trum ist unkom­pliziert: Beim Span­nen wer­den die Werk­stücke mit­tels Wass­er auf ein­er Kry­otool Span­nplat­te sich­er und abso­lut span­nungs­frei ange­froren. Die Plat­te selb­st wird wie ein Werk­stück mit herkömm­lichen Befes­ti­gungse­le­menten auf der Mas­chine gehal­ten. Damit wirkt auf die gesamte Auflage­fläche die gle­ich hohe Spannkraft.

Bauteile, die beispiel­sweise Freiform­flächen oder geringe mech­a­nis­che Sta­bil­ität aufweisen, wer­den in ein­er Ver­tiefung in der Span­nplat­te einge­froren und kön­nen damit in jed­er beliebi­gen Bear­beitungsebene fix­iert wer­den. Ohne zeitrauben­des Umspan­nen kann in einem Arbeits­gang 5‑seitig gefräst, geschlif­f­en oder poliert wer­den. Die leis­tungs­fähige Auf­tauau­tomatik sorgt nach dem Bear­beitungsvor­gang für ein schnelles Lösen des Werkstückes.

Zahlre­iche Anwen­der aus ver­schieden­sten Branchen arbeit­en mit dieser Tech­nik auf unseren CNC-Bear­beitungszen­tren. Wir stellen Ihnen gerne erfol­gre­iche Lösun­gen im Detail vor.

Sie find­en uns in der
Halle 4 / Stand A29

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